10 Jahre MS Fram: Hurtigruten Expeditionsschiff feiert Jubiläum

Rundes Jubiläum für MS Fram (zum Schiffsportrait): Am 19. Mai 2017 jährt sich zum zehnten Mal die Taufe des damals ersten ausschließlich für Expeditions-Seereisen gebauten Schiffes der Hurtigruten. Seit der feierlichen Taufzeremonie in Oslo, während der die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit Patin für das Schiff stand, hat MS Fram rund 700.000 Seemeilen zwischen der Arktis und Antarktis zurückgelegt – das entspricht nahezu 33 Erdumrundungen. In der kommenden Saison wartet ein neues und spannendes Expeditions-Highlight auf die Jubilarin Fram.

Foto: Oceanliner Pictures

Erst zehn Jahre jung und doch schon weit herumgekommen – das Expeditionsschiff MS Fram hat seit seiner Indienststellung viel von der Welt gesehen und zusammen mit zahlreichen Hurtigruten Gästen die entlegensten Winkel der Erde erkundet. Der Fokus dabei – damals wie heute – die polaren Regionen, für deren extreme Bedingungen das Schiff speziell entwickelt und ausgestattet wurde. Seinen Namen erhielt es zu Ehren der ersten „Fram“, dem 1892 im Auftrag des norwegischen Polarforschers Fridtjof Nansen erbauten Schiffes, das unter seiner Führung auf Nordpol-Expedition ging und mit dem der ebenfalls norwegische Polarforscher Roald Amundsen seine große Expedition zum Südpol bestritt.

Die Antarktis ist auch eine feste Größe im Fahrplan des Hurtigruten Expeditionsschiffes Fram seit seiner Indienststellung 2007. Alljährlich von Oktober bis März sind die Gewässer um die Antarktische Halbinsel, Südgeorgien und die Falklandinseln das Zuhause der Fram und ihrer Crew mit Expeditionsteam – niemand kennt sich hier so gut aus wie die versierten Hurtigruten Experten. Mit der wendigen Fram, die auf ihren Antarktis-Reisen maximal 200 Gäste mit an Bord nimmt, ist es möglich, Regionen zu erkunden und Anlandungen an Stellen zu unternehmen, die nur wenigen Besuchern der Antarktis zugänglich sind.

Weitere Klassiker der Expeditions-Seereisen mit MS Fram sind die Reisen in arktischen Gewässern, zum Beispiel nach Grönland, wo es an der Westküste in die Diskobucht und auch bis hoch hinauf nach Thule geht oder im Osten in das größte Fjordsystem der Welt und in den Nordost-Grönland-Nationalpark. Auch Spitzbergen und Island kennt MS Fram von zahlreichen Umrundungen wie seine Westentasche. Wenn für das Expeditionsschiff der Saisonwechsel von der Arktis in die Antarktis oder umgekehrt ansteht, zählen Höhepunkte an den europäischen sowie nord- und lateinamerikanischen Küsten zum Reiseplan von MS Fram.

Mehr als 700.000 Seemeilen hat MS Fram in den vergangenen zehn Jahren zurückgelegt, doch auch für ein so weitgereistes Schiff gibt es noch allerhand zu entdecken und die nächste Dekade hält gleich zu Beginn spannende, neue Ziele bereit. In der Saison 2018/19 begibt sich die Fram erstmals auf Expedition an die karibische Küste und erkundet die Naturschönheiten Mittelamerikas. Höhepunkte dieser Reisen werden u. a. die San Blas Inseln und Bocas del Toro in Panama, die Corn Islands vor der Küste Nicaraguas, die kolumbianische Isla de la Providencia sowie die Inselgruppe Cayos Cochinos vor Nicaragua und das Lighthouse Reef von Belize sein.

In den polaren Regionen wartet ein ganz besonderes Highlight auf das Expeditionsschiff und seine Gäste: Die Fahrt in die Nordwest-Passage im arktischen Kanada zählt zu den großen Herausforderungen der Seefahrt. Im Spätsommer 2018 nimmt MS Fram seine Gäste mit auf die Spuren von Amundsen und anderer großer Entdecker zur 15-tägigen Erkundung dieser legendären Route.

MS Fram im Überblick:

  • Baujahr: 2007, Fincantieri Werft
  • Eisklasse: 1B
  • BRZ: 11.647
  • Länge: 114 m
  • Breite: 20,2 m
  • Geschwindigkeit: 13 Knoten
  • Gäste: 256
  • Flagge: Norwegen

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