MS Ariana: Schiffsportrait, Maschinenraum, Küche, Kommandobrücke und Details

Flusskreuzfahrtschiff MS Ariana: Schiffsportrait, Maschinenraum, Küche, Kommandobrücke mit Details und Hintergründen

Das Flusskreuzfahrtschiff Ariana wurde erst im Frühjahr 2012 in Dienst gestellt und verfügt über 4 Passagierdecks. Insgesamt finden auf dem 110 m langen, formschönen Flusskreuzfahrtschiff Ariana 158 Personen Platz. Die Bordsprache ist Deutsch und die Bordwährung der Euro. Das Flusskreuzfahrtschiff Ariana ist für uns kein unbekanntes, bereits zur Indienststellung hatten wir die Gelegenheit uns einen Eindruck über dieses schöne Schiff der bulgarischen Reederei Dunav Tours zu verschaffen. Nach nun genau drei Jahren schauen wir uns das für Phoenix Reisen Bonn im Vollcharter fahrende Schiff im Detail an.

Foto: Oceanliner Pictures

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80 % aller Außenkabinen sind mit einem französischen Balkon versehen, lediglich die Kabinen auf dem unteren Neptundeck bieten kleine Fenster die nicht zu öffnen sind. Diese Kabinen sind auch nicht mit dem vorhandenen Fahrstuhl erreichbar. Alle Betten auf dem Saturn- und Oriondeck lassen sich wahlweise als Doppel- oder Einzelbetten stellen. Zur Ausstattung zählen Dusche, WC, Fön, individuell regulierbare Klimaanlage, Radiokanal, Sat-TV, Safe und Telefon.

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Auf dem weitläufigen Sonnendeck stehen ausreichend Sonnenmöbel und Liegestühle zur Verfügung. Sowohl für Sonnenanbeter als auch für Gäste die einen Schattenplatz bevorzugen gibt es genügend Freiplätze. Zwar verfügt die Ariana nicht über einen Pool an Deck, dafür hat sie aber einen Whirlpool zu bieten, was bei dieser Schiffsgröße kein Standard ist.

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Besonders attraktiv zeigt sich der Bereich um den Bug herum, denn die Panoramalounge besitzt einen Außenbereich, der sowohl über die Lounge direkt als auch über das Sonnendeck zugänglich ist. Für gehbehinderte Reisegäste steht ein Treppenlift zur Verfügung. Einen weiteren Treppenlift finden wir auf der Haupttreppe vom Rezeptionsbereich auf das Sonnendeck.

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Das Mobiliar wirkt hochwertig und befindet sich immer noch in einem nahezu unversehrten Zustand. Zwischen der absenkbaren Kommandobrücke und einem bugseitigen „Crew only Bereich“ sind zusätzlich gemütliche Korbstühle gruppiert. Die Aussicht vom Sonnendeck ist aufgrund der unterschiedlich angeordneten Deckflächen ohne Sichtbehinderung möglich. Besonders in den frühen Morgen- oder Abendstunden ist dieses Plätzchen ein phantastischer Ort um seine Gedanken schweifen zu lassen.

Das Oriondeck

Das Oriondeck beherbergt im vorderen Bereich die großzügige, hell eingerichtete und sehr ansprechende Panorama Lounge sowie eine schön angeordnete Bar. Die großen Panoramascheiben ermöglichen einen ungehinderten Blick auf die vorbeiziehende Flusslandschaft und lassen viel Licht in die Lounge.

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Der Bereich um die Rezeption sowie die Bücherei mit Leseecke sind ebenso großzügig und freundlich gestaltet. Große, offene Treppen sowie hochwertig anmutende Materialien schaffen eine angenehme Atmosphäre im Foyer. Eine ebenfalls vorhandene Internetecke zeigt, dass die Ariana auch hier auf Höhe der Zeit fährt.

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Dort wo bei den meisten Flusskreuzfahrtschiffen oftmals weitere Kabinen untergebracht sind, hat die Ariana noch ein richtiges Bonbon zu bieten. Damit meinen wir jetzt nicht den kleinen Fitnessraum oder den Massagebereich mit Frisör, sondern die gemütliche Lido Bar direkt am Heck. Zwar ist dieser Bereich kein offener aber durch die großen Panoramascheiben genießt der Ruhe suchende Reisegast unvergessliche Momente.

Foto: Ovceanliner Pictures

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Das Saturndeck

In erster Linie ist das Saturndeck ein Kabinendeck, im vorderen Bereich ist dann das elegante Panorama-Restaurant untergebracht. Gespeist wird hier in einer Sitzung. Auf Wunsch serviert das aufmerksame Küchenteam auch Gerichte für spezielle Diäten (Diabetiker, Glutenfrei, Laktosefrei usw.). Die Restaurant- und Tischdekoration ändert sich nahezu täglich und orientiert sich an den jeweiligen Reisezielen. Entsprechend passend ist die Kleidung der Restaurant-Crew.

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Die Verpflegung an Bord der Ariana ist All inklusive. In diesem Angebot enthalten sind ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, ein Mittag- und Abendessen in mehreren Gängen, regionale Spezialitäten und Themenabende, Nachmittagskaffee, Tee, Kuchen und Gebäck, Mitternachtssnack, Hausweine, Bier vom Fass, Softdrinks (Cola, Limonade), Mineralwasser, Säfte und Kaffee. Die Getränke sind täglich von 08:00 – 24:00 Uhr inklusive.

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Blick in die Küche der MS Ariana

Wir treffen uns mit Catering Offizier Donato und werfen einen Blick in die Bordküche der MS Ariana, die sich dem Panorama-Restaurant anschließt. Schon beim Betreten fällt die für ein Flusskreuzfahrtschiff recht beachtliche Größe von 25 m² ins Auge.

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Keine Spur von bedrückender Enge, keine Spur von Dunkelheit. Die großen Panoramafenster des Restaurants setzen sich in der Küche fort. Das steigert ganz bedeutend die Motivation, lässt uns der aus Italien stammende Donato wissen. Zwar bleibt kaum Zeit für lange Blicke aus den Fenstern, aber die 11 Mitarbeiter in der Küche sind von der ersten Stunde an dabei. Sie kommen alle aus Bulgarien und sind zu einer kleinen Familie geworden. Während wir das scheinbar wuselige Treiben und die Vorbereitungen für das Mittagessen beobachten versichert uns Donato, dass hier alle Handgriffe perfekt sitzen. Das glauben wir sofort, denn der Ablauf beim Mittag- und Abendessen ist beeindruckend perfekt.

Die Küche der MS Ariana verfügt über 2 Konvektormaten, einen Grill mit insgesamt sechs Platten, sowie über einen speziellen Ofen der für den Garvorgang von Braten bestimmt ist. Beeindruckend ist zweifelsfrei auch der 60 Liter Kochtopf, in dem die abendliche Suppe zubereitet wird. Die eingebaute Mikrowelle wird dann genutzt, wenn Passagiere den Beginn der Tischzeit „verpassen“ sollten. Die meisten verwendeten Zutaten werden frisch zubereitet, wir entdecken frische Kräuter, eine beachtliche Menge an Obst und Gemüse, keine Fertigpackungen. Auch das spiegelt den hohen Standard der MS Ariana wieder.

In der Küche gelten die strengsten US-Hygienestandards, Sauberkeit wird peinlichst eingehalten, laufende interne Kontrollen halten diesen Standard zuverlässig hoch. Auch hier ist es von großem Vorteil, wenn ein eingespieltes Team in der Küche tätig ist.

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Donato ist in seinem Element und wir glauben ihm seine Schilderung, dass er mit Spaß und Liebe seinen Beruf ausübt, wenngleich es auch durchaus extrem stressig zugehen kann. Donato besucht in den angelaufenen Häfen meist die Märkte und kauft einen Teil der Zutaten für die Mahlzeiten von lokalen Anbietern. Alles was nicht frisch gekauft wird, liefert die Cateringfirma Ligabue.

Die Bunkerkapazitäten reichen aus für eine 7 Tage Reise, gebunkert wird auf diesen Flusskreuzfahrten in Passau. Bei längeren Reisen wird der Container entsprechend der Dringlichkeit in Großstädte auf dem Routenverlauf befördert.

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Selbst wenn man 28 Tage an Bord der MS Ariana speist, wiederholen sich erst dann die Gerichte! In den einzelnen Ländern werden Themenabende angeboten, an denen die Reisegäste die landestypischen Spezialitäten serviert bekommen – phantastisch!

Was wird durchschnittlich auf einer 7-Tage Flusskreuzfahrt, auf der wir uns befinden, an Bunkervorräten benötigt?

Hier einige Zahlen:

  • 200 Kg Kartoffeln
  • 90 Kg Joghurt
  • 250 Kg Fleisch
  • 120 Kg Fisch
  • 70 Kisten Obst und Gemüse
  • 300 Liter Milch
  • 100 Kg Mehl und Zucker
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Die Abfallentsorgung geschieht getrennt nach Papier, Karton, Gläser und biologisch abbaubare Essensreste.

Wir danken Donato für seine uns zur Verfügung gestellte Zeit und verlassen die Küche mit vielen neuen Eindrücken.

Das Neptundeck

Hier sind ausschließlich Kabinen zu finden. Diese befinden sich alle in der ruhigen Schiffsmitte, wodurch Störungen durch die Motoren oder das Bugstrahlruder minimiert werden. Die Kabinen auf dem Neptundeck sind einheitlich ca. 12m² groß, die Kabinen auf den beiden oberen Decks ca. 14m². Zur Standardausstattung gehören Dusche, WC, Fön, individuell regulierbare Klimaanlage, Radiokanal, SAT-TV, Safe und Telefon.

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Die Anzahl der Steckdosen in den Kabinen ist gerade ausreichend, denn wir finden eine im Schreibbereich und eine weitere im Bad und eine dritte neben einem der Nachttische. Gerade bei Nutzung mehrerer elektronischer Geräte (Laptop, Akkuladegerät, Handyladegerät usw.) wird es hier und da schon mal eng mit der Anzahl der Steckdosen. Dafür sind wir begeistert von der fast lautlos ins Schloss fallenden Kabinentür. Das wünschten wir uns von allen Hochsee- und Flusskreuzfahrtschiffen. Zu öffnen sind sie mit der Bordkarte, in dem man diese gegen einen Sensor hält. Das Bad beeindruckt mit einer großen Regendusche sowie insgesamt recht viel Platz und einer Glastür zum Duschbereich hin. Die Wandverkleidung in den Bädern besteht aus echten Fliesen und nicht wie so oft aus einer einfachen Kunststoff-Beschichtung.

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Blick in den Maschinenraum der MS Ariana

Eher selten bekommt man im regulären Kreuzfahrtverlauf die Möglichkeit, einen Blick in den Maschinenraum zu werfen. Wir haben uns die beiden leistungsstarken Caterpillar-Motoren während der Fahrt angeschaut. Selbst diese, im Vergleich zu Hochseeschiffen, relativ kleinen Aggregate erzeugen einen unvorstellbaren Geräuschpegel – ohne Ohrschutz ist ein Betreten völlig unmöglich.

Die beiden Hauptmotoren der MS Ariana leisten jeweils 1.020 PS bei maximal 1.800 Umdrehungen pro Minute. Jeder der beiden 12-Zylinder Motoren des US-Herstellers Caterpillar verfügt über 2 Propeller, die wie ein Ventilator aussehen. Einer der Propeller ist mit 5 Flügeln (1,4 Meter Durchmesser), der zweite mit 4 Flügeln (1,2 Meter Durchmesser) ausgestattet. Jedes System bietet die Möglichkeit der Gegenrotation, wobei sich die beiden Propeller, die auf einem Unterwassergetriebe montiert sind, in entgegengesetzter Richtung drehen. Die Propeller können um 360 Grad gedreht werden, was hervorragende Manövriereigenschaften garantiert.

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Das Bugstrahlruder wird von einem 6-Zylinder Dieselaggregat mit 550 PS angetrieben, der Hersteller ist ebenfalls Caterpillar. Ein solches Bugstrahlruder funktioniert vereinfacht erklärt nach dem Prinzip eines Düsentriebwerks – auf der einen Seite wird Wasser angesaugt und auf der anderen ausgestoßen (ähnlich wie die Luft bei einem Triebwerk). Diese Tatsache ermöglicht es der MS Ariana in Kombination mit den Antriebspropellern seitlich zu fahren.

MS Ariana verfügt zusätzlich über 3 Hilfsmotoren, ebenfalls vom Typ Caterpillar. Diese Dieselgeneratoren produzieren den gesamten Stromverbrauch des Schiffes – maximal 350 KW pro Generator.

Maximal können 110 Tonnen (110.000 Liter) Schiffsdiesel gebunkert werden, mit denen die MS Ariana angetrieben wird. Der Kraftstoffverbrauch liegt bei 300 Liter pro Stunde.

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Maximal erreicht die MS Ariana eine Geschwindigkeit von 23 Km/h ohne Strömungen. Stromabwärts liegt die maximale Geschwindigkeit bei 26 Km/h, stromaufwärts sind bis zu 21 Km/h möglich.

Die Bunkermenge für Trinkwasser beträgt in drei Tanks 210 Tonnen (210.000 Liter), was etwa für 7 Tage ausreicht. In den Sommermonaten kann der Verbrauch auch darüber liegen, in allen großen Städten kann dann nachgebunkert werden.

Auffallend: der Maschinenraum ist so sauber, fast schon steril, dass wir keine Probleme hätten dort vom Boden zu essen. Zwar ist die “Ariana” erst drei Jahre in Dienst aber nach drei Jahren laufendem Betrieb entdecken wir nicht den kleinsten Schmutzfleck. Wir haben ein weißes Taschentuch griffbereit und wischen mit diesem über einige Teile der Maschinen sowie über den Boden… und sind fasziniert. So sauber ist nicht mal unser Fußboden daheim. 😉

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Die drei Anker der MS Ariana wiegen jeweils 650 Kg.

Da ein Schiffsuntergang auf einem Fluss mit einem relativ flachen Flussbett eher unwahrscheinlich ist, liegt die größte Gefahr bei einem Feuerausbruch. Aus diesem Grund sind in jeder Kabine und in allen öffentlichen Bereichen Feuermelder, Rauchmelder sowie eine automatische Löschanlage installiert. Wenn die Temperatur die Grenze von 72 Grad übersteigt oder zu viel Rauch entsteht, dann läuft auf der Brücke ein automatischer Alarm auf und der Kapitän bzw. seine drei Offiziere können sofort erkennen wo der Brand ausgebrochen ist.

Das Phoenix Reisen Büro – Arbeitsplatz von Kreuzfahrtdirektor Fausto

Es wäre sicher übertrieben zu sagen, „Ohne Fausto läuft an Bord der Ariana nichts“, aber ohne ihn liefe es nicht so reibungslos. Fausto ist für die anderen Mitarbeiter wie eine Mutter an Bord und zugleich erste Anlaufstelle für die Passagiere. Wir haben Fausto jederzeit herzlich erlebt, immer lachend und immer perfekt organisiert. In einem persönlichen Gespräch erfahren wir einige Details über ihn und den Arbeitsalltag an Bord der Ariana. Der aus Italien stammende Familienvater weiß was er tut, denn er arbeitet inzwischen 19 Jahre für Phoenix Reisen, fuhr davon 9 Jahre auf der Donau und 10 Jahre auf den Hochseeschiffen. Bereits 10 Mal umrundete er dabei die Welt an Bord eines Phoenix-Hochseeschiffes.

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Für Fausto ist Phoenix Reisen wie eine große Familie – das haben wir nun schon von vielen Mitarbeitern (auch auf anderen Schiffen der Flotte) gehört und sind immer wieder beeindruckt über diese Aussage. Genau diese Einstellung der Mitarbeiter macht das Produkt letztendlich zu einem besonderen, hochwertigen und auch unverwechselbaren. Das Arbeitsklima hier an Bord ist phantastisch und das spüren auch die Passagiere.

Die größte Herausforderung sei es, die unterschiedlichen Ansprüche und Vorstellungen der Passagiere nicht nur zu erfüllen, sondern im Vorfeld zu erkennen, lässt Fausto uns wissen. Ein Passagier der nicht lächelt ist kein glücklicher und das würde nicht in die Philosophie von Phoenix Reisen passen. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, daraus macht er kein Geheimnis, aber wir glauben ihm ohnehin jedes Wort. Warum? Weil wir seit Jahren unsere eigenen Erfahrungen mit dem traditionsreichen Familienunternehmen machen und ihn verstehen.

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Das Team und die Reiseroute machen die Ariana zu einem ganz besonderen Arbeitsplatz, allerdings auch zu einen an dem größte Flexibilität und Einsatzbereitschaft notwendig ist. Es kann, gerade auf dem Fahrtrevier Fluss, jederzeit zu einer unplanmäßigen und unvorhersehbaren Änderung kommen. Abgesehen von der körperlichen Fitness ist eine Einsatzbereitschaft von 24 Stunden die wichtigste Voraussetzung für diese Tätigkeit. Jederzeit kann eine der vielen Schleusen auf der Fahrtroute defekt sein, jederzeit kann es trotz perfekter Vorausplanung zu Problemen bei den Liegeplätzen in den Häfen kommen, Busse ausfallen oder sich verspäten und im schlimmsten Fall endet die Reise ganz woanders als geplant. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sich die Wasserstände auf der Donau aufgrund von ausbleibenden oder anhaltenden Niederschlägen ändern.

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Auch auf unserer Reise werden die starken Niederschläge und die daraus resultierenden, schnell ansteigenden Wasserstände stündlich abgeglichen. Ohne einen Plan B in der Schublade kann man eine solche Reise nicht antreten, sagt uns Fausto.

Neben Catering Offizier Donato ist Fausto der einzige nicht aus Bulgarien stammende Mitarbeiter an Bord. Letztendlich sind sie aber alle mit Leib uns Seele dabei und ein Teil der großen Phoenix Familie. Weit über 80 % der Mitarbeiter auf der Ariana sind von Beginn an dabei, eine Zahl die für sich spricht.

Übrigens: Fausto liebt die Seefahrt! Auch in seinem Urlaub reist er meist mit einem Kreuzfahrtschiff. Mit welchem? Mit einem der Kreuzfahrtschiffe aus der Phoenix Flotte.

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Die Brücke der MS Ariana – Arbeitsplatz von Kapitän Vladimirov

Wir besuchen Kapitän Vladimir Vladimirov in seinem persönlichen Reich, der Kommandobrücke. Die Kommandobrücke der MS Ariana ist schon bedingt durch das Baujahr mit allen technischen Rafinessen ausgestattet, die ein Flusskreuzfahrtschiff heute besitzen kann. Dazu zählen doppelte Radarbildschirme (natürlich in Farbe), Echolot, Antikollisions-Warngerät, Steuersticks für die beiden Propeller und das Bugstrahlruder sowie auch ein Autopilot. Wie uns Kapitän Vladimirov bestätigt, ist die Flusspassage auf dieser Reise recht anspruchsvoll, denn schnell steigende Wasserstände erzeugen große Strudel und die extremen Winde haben auch auf ein relativ niedriges Flusskreuzfahrtschiff einen beachtlichen Einfluss.

Foto: Oceanliner Pictures

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MS Ariana besitzt einen Fahrstuhl, mit dem das obere Passagierdeck (Oriondeck), die Panorama-Lounge / Rezeption (Saturndeck) und das Restaurant sowie die Kabinen auf dem Saturndeck erreicht werden können. Lediglich das Sonnendeck und die Kabinen auf dem Neptundeck sind nicht per Lift erreichbar. Das Sonnendeck ist aber, wie beschrieben, mit Treppenliften verbunden.

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Die MS Ariana wird offiziell mit 4-Phoenix-Sternen angeboten und die hat dieses Flusskreuzfahrtschiff auch mehr als verdient, meinen wir. Rundum stimmt das Konzept, die Crew ist phantastisch, jeder Kunde wird auf Händen getragen und die Sauberkeit ist mindestens so perfekt wie die Servicebereitschaft. Der Schiffszustand ist fast makellos und am Ende verlässt man als Gast das Schiff mit zwei weindenden Augen. Weitere Details folgen in unseren Reiseberichten über die Donau Kreuzfahrt mit der MS Ariana vom 28.03.-04.04.2015.

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(Gastautor: Oliver Asmussen von kreuzfahrten-mehr)

http://www.schiffsjournal.de/phoenix-reisen-angebote/